Lagerkoller, soziale Distanzierung und Sport

Und kennst du schon jemanden, der Lagerkoller hat? Weißt du schon, was dagegen hilft? Sport. Starte jetzt mit unserem digitalen Kian-Do Training.

Nun bin ich schon zwei Wochen zuhause, die ganze Zeit. Mir fällt die Decke auf den Kopf. Klar war ich an der frischen Luft und bin spazieren gegangen. Klar bin ich den ganzen Tag beschäftigt und habe eine „Arbeit“ die den Tag strukturiert, mit festen Zeiten und Co. Zum Glück lebe ich nicht alleine. Da finde ich mich dann wieder, wie ich bei meiner Schwester auf dem Bett liege und jammere. Ein Freund steuert das Wort „Lagerkoller“ dazu – wir googlen was das überhaupt ist.

Was hilft mir gegen meinen Lagerkoller?

  • Meine Schwester im Zimmer nebenan besuchen. Sie bringt mich immer zum lachen, das hilft.
  • Mal wieder den Leuten schreiben und mit ihnen telefonieren, die ich jetzt nicht sehe.
  • Sport, Bewegung, Gymnastik – klar die alte Geschichte mit den Glückshormonen – die gilt immer noch.
  • Ein digitales Kian-Do Training Konzept entwickeln und umsetzen. Und dann schreibt mir eine Mutter: „Danke das du das machst. Mein Kind hat sich sehr gefreut dich per Videokonferenz zu sehen, dass hat ihr so gut getan. Denn auch sie hat gerade ein Thema mit einsam sein.“
  • Sonne, Licht, spazieren gehen, wann immer es geht.
  • Gedanken auf schöne Themen lenken. Gerade geht die WhatsApp Kettenmail rum: schick mir eines deiner Bilder, was nichts mit Corona und Co zu tun hat.
  • Dankbar sein. Wofür kann ich heute dankbar sein? Die Heizung funktioniert, das Internet, im Kühlschrank ist was zu essen, im Kleiderschrank frische Wäsche. Meine nächsten Angehörigen sind gesund, ich auch. Die Krankenhäuser arbeiten, und der Staat gibt sich große Mühe die Krise zu bewältigen, Finanzmittel frei zu machen, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen.
  • Eine Ketten Whatsapp, die mich berührt hat: „Unsere Großeltern mussten in den Krieg. Wir müssen nur auf dem Sofa bleiben“ Neulich habe ich einen Film gesehen, eine Komödie über den 2. Weltkrieg. Da lebt das Mädchen im dunklen Zwischenboden, hat kaum was zu essen, kein Licht, darf nicht raus, ist allein, bekommt selten kurz Ansprache. Sie hat kein Buch, Handy, Internet. Mensch geht es mir gut, ich jammere einfach auf hohem Niveau. Dennoch sind unsere Probleme auch ernst zu nehmen, daher kümmere ich mich um meine und versuche den Menschen in meiner Umgebung zu helfen.

Noch einen Link zum Weiterlesen

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/tipps-von-psychotherapeutin-so-koennen-wir-die-psychische-belastung-durch-corona-meistern,corona-psyche-100.html